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Roopkund: Der See der Skelette
Erbgut-Analysen zeigen: Die Toten im Himalaya starben nicht gemeinsam – und kamen von weit her

Roopkund: Der See der Skelette
Ein kleiner Hochgebirgssee im indischen Himalaya, Hunderte Tote und eine Genomstudie, die eine alte Geschichte widerlegt und viele neue Fragen aufwirft.
Kurz gesagt: Am Roopkund-See in 5.029 Metern Höhe liegen die Überreste mehrerer hundert Menschen. Lange galt, sie seien bei einer einzigen Katastrophe umgekommen. [C15] Eine 2019 veröffentlichte Studie mit genomweiten Daten von 38 Skeletten zeigt etwas anderes: drei genetisch klar getrennte Gruppen, die in mindestens zwei Epochen rund tausend Jahre auseinander starben: Gruppe A um 800, die Gruppen B und C etwa zeitgleich um 1800. [C4] [C5] Ein Teil der Toten stammte aus dem östlichen Mittelmeerraum. Wie und warum sie starben, weiß bis heute niemand. [C12] [C14]
Zeitleiste
| Zeit | Ereignis | Beleg |
|---|---|---|
| 7.–10. Jh. n. Chr. (um 800) | Gruppe A stirbt am See, vermutlich bei mehreren Ereignissen | [C5] [C6] |
| 8.–10. Jh. | Tempelinschriften in der Nähe deuten auf frühe Ursprünge der Nanda Devi Raj Jat | [C11] |
| 17.–20. Jh. (um 1800) | Gruppen B und C sterben am See, etwa zur gleichen Zeit | [C5] |
| spätes 19. Jh. | erste verlässliche Beschreibungen der Raj-Jat-Pilgerfahrt | [C11] |
| 2003/04 | Untersuchung mit National Geographic: Oxford-Datierung ins 9. Jh., damals Annahme eines gleichzeitigen Todes | [C24] [C15] |
| 20.08.2019 | Studie in Nature Communications: 38 Genome, drei Gruppen | [C3] [C4] |
| 06.07.2021 | BBC Travel: Ko-Autorin hält das Rätsel für „not at all solved“ | [C22] |
Ein Ort, der „Skelettsee“ heißt
Roopkund liegt im Bundesstaat Uttarakhand im indischen Himalaya, auf 5.029 Metern über dem Meer. Der See ist klein, etwa 40 Meter im Durchmesser. Er wird „Skeleton Lake“ genannt, weil an seinen Ufern und im Wasser die Knochen mehrerer hundert Menschen liegen. [C1] Er wird auch „Mystery Lake“ genannt. [C19]
Dass so wenig über diese Menschen bekannt ist, hat auch mit dem Ort selbst zu tun. Die Fundstelle wurde nie systematisch anthropologisch oder archäologisch untersucht. Steinschläge verlagern immer wieder Material, und Pilger wie Wanderer haben über Jahrzehnte Skelette bewegt und viele Gegenstände mitgenommen. [C2] Wer heute Knochen am Seeufer sieht, sieht also keine ungestörte Fundlage, sondern das Ergebnis vieler Eingriffe.
Wir zeigen in dieser Geschichte bewusst keine Fotos der Überreste. Es sind Tote, keine Kulisse. Die Bilder zeigen den See und die Landschaft. Genaue Wege oder Koordinaten nennen wir nicht.
Was man sich lange erzählte
Für die Toten am Roopkund gibt es mehrere ältere Erklärungen. Die Autor:innen der Studie von 2019 fassen drei davon zusammen: [C9]
- Die Legende vom Königspaar. Nach lokaler Überlieferung zogen ein König und eine Königin mit großem Gefolge auf Pilgerfahrt zum Heiligtum der Berggöttin Nanda Devi. Weil sie sich unangemessen ausgelassen verhielten, habe der Zorn der Göttin sie getroffen.
- Eine Armee oder Händler. Andere vermuteten Soldaten oder eine Handelsgruppe, die in einen Sturm geraten seien.
- Eine Epidemie. Schließlich wurde eine Seuche als Todesursache vorgeschlagen.
Hinzu kommt ein anthropologischer Bericht, der nie formal veröffentlicht wurde und als Ergänzung der Studie vorliegt. Er beschreibt die Menschen als im Großen und Ganzen gesund. Bei drei Individuen fand er nicht verheilte Kompressionsfrakturen und hielt es für möglich, dass diese Verletzungen bei einem heftigen Hagelsturm entstanden, wie er in der Gegend vorkommen kann. Andere Szenarien hielt er ausdrücklich ebenfalls für plausibel. [C10] Die oft verbreitete Erzählung, alle seien von „tödlichen Hagelkörnern“ erschlagen worden, ist also keine gesicherte Erkenntnis. Laut dem unveröffentlichten Bericht betrifft die Hagel-Deutung drei Individuen. Die Quellenlage ist hier nicht einheitlich: Die Ko-Autorin Veena Mushrif-Tripathy sagte 2021 der BBC, es gebe „kaum sechs bis sieben Schädel“ mit hagelbedingtem Trauma, und das Rätsel sei „überhaupt nicht gelöst“. [C22]
Die Studie von 2019
Im August 2019 erschien in der Fachzeitschrift Nature Communications die Studie „Ancient DNA from the skeletons of Roopkund Lake reveals Mediterranean migrants in India“. Erstautorin ist Éadaoin Harney (Harvard), beteiligt waren 28 Forschende aus Indien, den USA und Europa, darunter das Max-Planck-Institut in Jena. [C3] [C17] Das Team gewann genomweite alte DNA von 38 Skeletten. Das Max-Planck-Institut beschreibt die Ergebnisse als die ersten Genomdaten aus alten Proben in Indien. [C16] Außerdem ließ das Team Knochen per Radiokarbonmethode datieren und Isotope analysieren, die Hinweise auf die Ernährung geben. [C17]
Drei Gruppen
Das Ergebnis überraschte die Forschenden selbst. Sie schreiben, die genetisch, zeitlich und isotopisch uneinheitliche Zusammensetzung sei aus dem Fundzusammenhang nicht zu erwarten gewesen. [C20] Die 38 Personen bilden drei klar getrennte Gruppen: [C4]
| Gruppe | Anzahl | Genetische Abstammung |
|---|---|---|
| Roopkund A | 23 | verwandt mit heutigen Menschen aus Südasien |
| Roopkund B | 14 | östlicher Mittelmeerraum, am nächsten an heutigen Menschen aus Griechenland und Kreta |
| Roopkund C | 1 | Südostasien |
Unter den Untersuchten waren 23 Männer und 15 Frauen. Nahe Verwandte (bis zum dritten Grad) fand das Team nicht. Es fand auch keine Spuren bakterieller Krankheitserreger. [C8] Für die alten Erklärungen hat das Folgen. Ein ähnlicher Anteil von Männern und Frauen passt schlecht zu einem Heer. Dass keine Verwandten darunter sind, spricht gegen Familiengruppen. Für eine Epidemie gibt es keinen Beleg, wobei die Autor:innen selbst zur Vorsicht mahnen: Erreger-DNA kann im Knochenpulver auch einfach in zu geringer Konzentration vorliegen, um sie nachzuweisen. [C20]
Zwei Epochen, tausend Jahre auseinander
Noch deutlicher ist die Datierung. Die Personen der Gruppe A starben zwischen dem 7. und 10. Jahrhundert n. Chr., grob um das Jahr 800. Die Gruppen B und C starben zwischen dem 17. und 20. Jahrhundert, grob um 1800. [C5] Die Toten vom Roopkund kamen also bei mindestens zwei getrennten Ereignissen ums Leben, rund tausend Jahre auseinander.
Auch innerhalb der Gruppe A gibt es Hinweise auf mehrere Ereignisse. Für ein Individuum ergibt die Datierung 675 bis 769 n. Chr., für ein anderes 894 bis 985 n. Chr. Die 95-Prozent-Vertrauensbereiche überlappen nicht. Die Autor:innen folgern, dass auch diese Personen möglicherweise nicht gleichzeitig starben. [C6] Für die 13 datierten Personen der Gruppe B und die eine Person der Gruppe C überlappen die Bereiche dagegen. Sie könnten bei einem einzigen Ereignis gestorben sein, belegt ist das aber nicht. [C5]
Was die Menschen aßen
Die Isotopenanalyse stützt das Bild unterschiedlicher Gruppen. Die Menschen der Gruppe B ernährten sich kaum von Hirse oder anderen sogenannten C4-Pflanzen. Ihre Werte deuten auf eine eher landbasierte als meeresbasierte Ernährung. Die Werte der Gruppe A streuen dagegen stark: Manche ernährten sich überwiegend von C3-Pflanzen, andere gemischt oder auch von Tieren, die mit Hirse gefüttert wurden. [C7] Der Unterschied zwischen den Gruppen ist statistisch deutlich. [C7]
Erklärungsversuche: was plausibel ist und was nicht
Gruppe A: eine Pilgerfahrt?
Roopkund liegt nicht an einer großen Handelsroute, wohl aber an einem heutigen Pilgerweg, der Nanda Devi Raj Jat. Diese Pilgerfahrt findet heute etwa alle zwölf Jahre statt. Verlässliche Beschreibungen des Rituals gibt es erst ab dem späten 19. Jahrhundert. Inschriften in nahen Tempeln aus dem 8. bis 10. Jahrhundert deuten aber auf ältere Ursprünge. Die Autor:innen halten deshalb einen Massentod während einer Pilgerfahrt für eine plausible Erklärung für zumindest einen Teil der Gruppe A. [C11] Bewiesen ist das nicht. Es ist eine Deutung, die zu Ort, Zeit und Vielfalt der Gruppe passt.
Gruppe B: Menschen vom Mittelmeer
Schwieriger wird es bei der Gruppe B. Naheliegend wäre vielleicht die Idee, sie stammten von indo-griechischen Bevölkerungen ab, die sich nach Alexander dem Großen in der Region niederließen. Die Autor:innen halten das für unwahrscheinlich. Eine solche Gruppe hätte sich über die Jahrhunderte mit Menschen südasiatischer Abstammung vermischt oder wäre stark ingezüchtet. Für beides fanden sich keine Hinweise. [C13]
Stattdessen deuten die Daten auf nicht miteinander verwandte Männer und Frauen, die im östlichen Mittelmeerraum geboren wurden, in der Zeit osmanischer Herrschaft. Wegen ihrer überwiegend landbasierten Ernährung lebten sie vielleicht im Landesinneren, bevor sie in den Himalaya reisten und dort starben. Ob sie auf einer Pilgerfahrt waren oder aus anderen Gründen an den See kamen, nennen die Autor:innen „ein Rätsel“. Eine hinduistische Pilgerfahrt einer großen Gruppe aus dem östlichen Mittelmeerraum wäre überraschend. Bei der Person der Gruppe C, deren Abstammung nach Südostasien weist, wäre sie eher denkbar. [C12]
Weil die Gruppen B und C erst in den letzten Jahrhunderten starben, nennen die Autor:innen Archivforschung als wichtige nächste Aufgabe. Zu klären wäre, ob in den vergangenen Jahrhunderten von großen ausländischen Reisegruppen berichtet wurde, die in der Region ums Leben kamen. In den hier ausgewerteten Quellen ist ein solcher Bericht nicht genannt. [C21]
Die Studie zeigt auch, was naturwissenschaftliche Methoden leisten können. Gräbt man eine so stark gestörte Fundstelle klassisch aus, lässt sich wenig über die Menschen sagen. Erbgut, Radiokarbon und Isotope geben dagegen Auskunft über Herkunft, Zeit und Ernährung, auch wenn die ursprüngliche Lage der Knochen längst zerstört ist. [C21]
Was die Forschenden selbst sagen
Die Pressemitteilung des Max-Planck-Instituts vom 20.08.2019 stellt die Ergebnisse vorsichtig dar; eine Kurzmeldung der Harvard-Fakultät für Organismische und Evolutionäre Biologie (OEB) vom selben Tag fasst sie knapp zusammen. Ko-Leiter Niraj Rai vom Birbal Sahni Institute of Palaeosciences in Lucknow, der schon als Postdoc am CCMB in Hyderabad an den Skeletten arbeitete, betont im Kern: Es sei weiterhin nicht klar, was diese Menschen an den Roopkund-See brachte und wie sie starben. [C14] [C18]
Wo die Quellen voneinander abweichen
Die indische Zeitung The Hindu berichtete aus Hyderabad über die Studie. Sie nennt abweichende Zeiträume (7.–9. statt 7.–10. und 17.–19. statt 17.–20. Jahrhundert) und spricht von „72“ untersuchten Proben. Wir folgen bei allen Zahlen der Fachveröffentlichung. [C23] Bei der Hagel-These weichen der unveröffentlichte Bericht (drei Individuen) und die spätere Aussage der Ko-Autorin Mushrif-Tripathy gegenüber der BBC (sechs bis sieben Schädel) voneinander ab. [C10] [C22]
Einordnung: was wir schreiben und was nicht
Viele Artikel über Roopkund verwenden Wörter wie „Horror“, „Fluch“ oder „Todessee“. Wir verzichten darauf. Belegt ist eine Fundstelle mit den Überresten mehrerer hundert Menschen, von denen 38 genetisch untersucht wurden. [C1] [C3] Für sie ist gut belegt, dass sie zu drei Gruppen gehören und in mindestens zwei Epochen starben. Alles darüber hinaus, also Pilgerfahrt, Hagelsturm oder ein bestimmtes historisches Ereignis, ist Hypothese. [C5] [C11] [C10]
Wichtig ist auch die Größe der Stichprobe. 38 von mehreren hundert Toten sind nur ein Ausschnitt. Andere Personen am See könnten zu weiteren Gruppen oder Zeiten gehören. Auch das ist offen. [C3]
Was offen ist
- Todesursache: ungeklärt. Hagelsturm ist eine Hypothese – laut unveröffentlichtem Bericht zu drei Individuen, laut Ko-Autorin Mushrif-Tripathy (BBC 2021) zu sechs bis sieben Schädeln –, keine Erklärung für alle. [C10] [C22]
- Gruppe A: Massentod bei einer Pilgerfahrt plausibel, aber unbewiesen; vermutlich mehrere Ereignisse. [C6] [C11]
- Gruppe B: Warum Menschen aus dem östlichen Mittelmeerraum im 17.–20. Jahrhundert an den See kamen, ist unbestätigt. [C12]
- Repräsentativität: Die Studie umfasst 38 Skelette. Über die übrigen Toten sagen die Daten nichts. [C3]
- Fundstelle: durch Steinschlag und Besucher gestört; eine systematische Grabung fehlt. [C2]
Hinweis zur Darstellung
Alle Bilder sind frei lizenzierte Landschaftsfotos von Wikimedia Commons (CC BY-SA 4.0), teils als Ausschnitt. Ein Foto der Skelette, das es auf Commons gibt, verwenden wir bewusst nicht. KI-Bilder werden für diese Geschichte nicht eingesetzt.
Quellen
Alle Quellen abgerufen am 23.10.2026, frei zugänglich (keine Paywall).
Zur Quellenlage: Fast alles, was wir hier schreiben, geht auf eine einzige Studie zurück: Harney et al. 2019. Q1 und Q2 sind derselbe Artikel (Verlagsseite und Volltext bei PubMed Central), Q3 und Q4 sind Mitteilungen der beteiligten Institute, Q5 und Q6 sind Presseberichte über die Studie bzw. mit Beteiligten. Unabhängig davon ist nur Q7, ein Zeitungsbericht von 2004 über die frühere Untersuchung; er belegt Lage, Name und alte Deutungen, seine damaligen Schlüsse sind aber überholt. Eine zweite, unabhängige Fachstudie zu den Kernbefunden (drei Gruppen, zwei Epochen) haben wir nicht gefunden.
- Q1 Harney, É. et al. (2019): Ancient DNA from the skeletons of Roopkund Lake reveals Mediterranean migrants in India. Nature Communications 10, 3670, 20.08.2019. https://www.nature.com/articles/s41467-019-11357-9 – Archiv: https://web.archive.org/web/20260529060623/https://www.nature.com/articles/s41467-019-11357-9
- Q2 Derselbe Artikel als Volltext bei PubMed Central (PMC6702210, PMID 31431628). https://pmc.ncbi.nlm.nih.gov/articles/PMC6702210/ – Archiv: https://web.archive.org/web/20261015031232/https://pmc.ncbi.nlm.nih.gov/articles/PMC6702210/ – Fundstellen: Introduction (C1, C2, C9, C10, C15), Introduction/„Bioarcheological analysis“ (C8, C20), Abstract/Results (C3–C6), Results „Differences in diet correlate with genetic groupings“ und Discussion (C7), Discussion (C11–C13, C21).
- Q3 Max-Planck-Institut, Jena: „Biomolecular Analyses of Roopkund Skeletons Show Mediterranean Migrants in Indian Himalayas“, Pressemitteilung vom 20.08.2019. https://www.shh.mpg.de/1438702/roopkund-lake-nayak – Archiv: https://web.archive.org/web/20260614154843/https://www.shh.mpg.de/1438702/roopkund-lake-nayak – Fundstellen: C3 (28 Forschende), C14 (Zitat Rai), C15–C19.
- Q4 Harvard University, Department of Organismic and Evolutionary Biology: „Ancient DNA reveals Mediterranean migrants in India“, Department-News (Kurzmeldung) vom 20.08.2019. https://www.oeb.harvard.edu/news/ancient-dna-reveals-mediterranean-migrants-india – Archiv: https://web.archive.org/web/20250408082917/https://www.oeb.harvard.edu/news/ancient-dna-reveals-mediterranean-migrants-india – nur als Zusammenfassung, nicht als Einzelbeleg.
- Q5 The Hindu: „Skeletal remains at Roopkund lake have Mediterranean origins“, 21.08.2019. https://www.thehindu.com/news/cities/Hyderabad/skeletal-remains-at-roopkund-lake-have-mediterranean-origins/article29184742.ece – Archiv: https://web.archive.org/web/20210303004348/https://www.thehindu.com/news/cities/Hyderabad/skeletal-remains-at-roopkund-lake-have-mediterranean-origins/article29184742.ece – Fundstelle: C23 (abweichende Angaben).
- Q6 BBC Travel: „The unsolved mystery of Skeleton Lake“, 06.07.2021. https://www.bbc.com/travel/article/20210705-the-unsolved-mystery-of-skeleton-lake – Archiv: https://web.archive.org/web/20261019200633/https://www.bbc.com/travel/article/20210705-the-unsolved-mystery-of-skeleton-lake – Fundstelle: C22 (Zitat Mushrif-Tripathy).
- Q7 The Times of India (Pune): „Team unravels bones' mysteries“, Dhaval Kulkarni, 31.10.2004. https://timesofindia.indiatimes.com/city/pune/team-unravels-bones-mysteries/articleshow/905484.cms – Archiv: https://web.archive.org/web/20220709171329/https://timesofindia.indiatimes.com/city/pune/team-unravels-bones-mysteries/articleshow/905484.cms – Fundstellen: C1 (5.029 m), C9 (alte Deutungen), C15, C24 (Oxford-Datierung 9. Jh., damalige Annahme gleichzeitigen Todes), C19 („Mystery lake“).
Weiterlesen
Quellen (7)
academicAncient DNA from the skeletons of Roopkund Lake reveals Mediterranean migrants in India — Nature Communications 10, 3670, Harney, É.; Nayak, A.; Patterson, N.; … Rai, N.; Reich, D. (28 Autor:innen), 2019-08-20
academicAncient DNA from the skeletons of Roopkund Lake … (Volltext, PMC6702210, PMID 31431628) — PubMed Central / NIH, 2019-08-20
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pressBiomolecular Analyses of Roopkund Skeletons Show Mediterranean Migrants in Indian Himalayas — Max-Planck-Institut für Geoanthropologie (vormals Menschheitsgeschichte), Jena, 2019-08-20
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pressAncient DNA reveals Mediterranean migrants in India (Department-News, Kurzmeldung) — Harvard University, Department of Organismic and Evolutionary Biology, 2019-08-20
pressSkeletal remains at Roopkund lake have Mediterranean origins — The Hindu, 2019-08-21
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pressThe unsolved mystery of Skeleton Lake — BBC Travel, 2021-07-06
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pressTeam unravels bones' mysteries — The Times of India (Pune), Dhaval Kulkarni / TNN, 2004-10-31
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